Willenborg

Vom Einzelprojekt zur laufenden E-Commerce-Betreuung — über zwei Geschäftsbereiche hinweg.

WILLENBORG
  • Zwei Betriebe unter einem Dach: Maler Willenborg ist ein Malerbetrieb mit über 30 Jahren Erfahrung.
  • Farben Willenborg ist der dazugehörige Brillux-Farbenshop (~500K€ Jahresumsatz, 200+ Produkte, 1.515 Farbtöne).
  • Die Zusammenarbeit begann als Projekt und wuchs in eine laufende Rolle als externer Head of E-Commerce.

Betreute Märkte:

🇩🇪
~500K€/Jahr
Shop-Umsatz (Farben Willenborg)

So sind diese Ergebnisse entstanden:

Shopify
Custom Color Picker
SEO
GA4/BigQuery
Klaviyo CRM
Bottomline + Sigma
Preissysteme
Metaobjects
Vorher/Nachher

Die Herausforderung

Der Malerbetrieb hatte keine professionelle Website — alles lief über Mundpropaganda. Der Farbenshop lief, aber ohne operative Tiefe: kaputte GA4-Attribution, keine CRM-Strategie (0 Kampagnen je versendet, wichtige Klaviyo-Flows defekt), keine Consent-Automatisierung und Preisinkonsistenzen über 1.515 Farbvarianten.

Die Lösung

Phase 1: Maler Willenborg — Kompletter Shopify-Aufbau

  • Dynamisches Leistungsseiten-System mit Shopify-Metaobjects — jede Leistung (Malerarbeiten, Fassadenanstrich, Lackierarbeiten, Raumgestaltung, Fußbodenarbeiten) erhält eine eigene Seite mit strukturiertem Inhalt, verwaltbar über Shopify Admin
  • Vorher/Nachher-Vergleiche und Fotogalerien nach Leistungskategorie für Referenzprojekte
  • Buchungsflow, Standortfinder, FAQ-System, Testimonials und Newsletter-Bereiche
  • SEO-optimierte deutsche URL-Struktur und responsives Theme

Phase 2: Farben Willenborg — Custom Color Picker

  • Color Picker komplett neu gebaut: 3-Schritt-Auswahl (Farbfamilie → Intensität/HBW-Stufe → konkreter Farbton) über 1.515 Brillux-Farben und ~180 RAL-Klassiker
  • Deterministische Klassifizierung über das Brillux-Nummernsystem — keine manuellen Zuordnungen nötig
  • Suche nach Brillux-Code oder Farbname, dynamische Preisgestaltung nach HBW-Helligkeitsstufe
  • Live-Pricing-Bug identifiziert: 95 Farben mit falschen HBW-Werten führten zu falscher Preisstufe

Phase 2: SEO & Analytics-Überholung

  • Vollständiges GA4/BigQuery-Audit (Q1 2026) mit Bottomline + Sigma: 100% aller Käufe als ‚Nicht zugeordnet' — Attribution war grundlegend defekt
  • Ursache: Shopify Consent-Automatisierung war nicht aktiviert — GA4 lief im eingeschränkten Modus für alle EU-Besucher
  • Consent-Management aktiviert, Tracking korrigiert — messbare Verbesserung innerhalb von Wochen erwartet
  • SEO-Bereinigung: Titel-Suffixe entfernt (Sistrix), Meta-Titel/Beschreibungen gesetzt, H1-Hierarchie geprüft

Phase 2: Klaviyo CRM-Audit

  • Alle Klaviyo-Flows geprüft: Welcome-Flow funktioniert (3.500€ Umsatz), aber Add-to-Cart komplett defekt (0 zugestellt), Abandoned Checkout überspringt 81%, und 0 Kampagnen je versendet
  • 17–26K€ quartalsweises Umsatzpotenzial durch Reparatur der Flows und Aktivierung von Kampagnen identifiziert
  • 83% der Kunden kaufen einmal und verschwinden — Retention ist der größte Wachstumshebel

Phase 2: Preise & Operations

  • Streichpreis-System gebaut: automatische Shopify compareAtPrice-Generierung für Mengenrabatte (1L-Basis → größere Gebinde zeigen Ersparnis)
  • Farbton-spezifische Basispreise, psychologische Rundung (€X,90), Sicherheitsmargen, Bundle-Ausschlusslogik
  • Umfang: 222 Produkte, 44 eligible, 175 Varianten-Updates — Script gebaut, geprüft, bereit für Deployment

Ermöglicht durch Bottomline + Sigma

  • Bottomline synchronisierte 8.000+ Shopify-Bestellungen in eine zentrale Datenquelle — Abgleich mit GA4/BigQuery-Daten zeigte, dass GA4 Bestellungen um ~12–14% unterzählte
  • Sigma (CFO-Copilot) erstellte die vollständige Q1-2026-Analyse in Minuten: Umsatztrends, Retention-Aufschlüsselung, Funnel-Analyse und Device-Split — als gebrandeter PDF-Report geliefert
  • Ohne Bottomline hätte es Wochen gedauert, den Attribution-Bug und die Klaviyo-Umsatzlücke durch manuelle Analyse aufzudecken

Wichtigste Erkenntnisse

1

Ein definiertes Erstprojekt baut Vertrauen auf — die laufende Zusammenarbeit ergab sich daraus natürlich

2

Kaputte Attribution kann monatelang Marketingbudget untergraben. Immer zuerst Consent/Tracking prüfen

3

Shopify-Metaobjects ersetzen komplexe CMS-Lösungen für Dienstleistungsunternehmen — strukturiert, wartbar, keine Plugins

4

CRM-Umsatzpotenzial versteckt sich oft im Offensichtlichen: ein kaputter Flow und null Kampagnen ließen erhebliches Geld liegen

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